Kleine Chronik der Frauenkopfkirche

1938 Der Frauenkopf hat über 500 meist evangelische Einwohner. Die Kirchengemeinde kauft den Bauplatz an der Baumgartenstraße 15 – seit 1966 Rohreckweg 15 – mit dem Ziel ein Gemeindehaus zu bauen. Während des Krieges und in der Nachkriegszeit kann das Vorhaben nicht verwirklicht werden.

1953 Die Planung für das Projekt Gemeindehaus wird vorangetrieben und Diplomingenieur Erich Fritz beauftragt.

1954 Am 24. Juli wird der Grundstein zum Gemeindehaus gelegt.

1955 Am Ostermontag, den 12. April wird die Kirche mit einem Festgottesdienst eröffnet. Sie erhält den schlichten Namen "Frauenkopfkirche". Familie Funk stiftet das Tauf- und Abendmahlsgerät, Hellmuth Hugendubel die beiden Glasfenster. Der Kindergarten wird im Mai eröffnet.

1956 Am Konfirmationssonntag, dem 18. März werden die Glocken eingeläutet, deren Ankauf durch Spenden ermöglicht wurde.

1959 Die von der Fa. Weigle in Echterdingen gebaute Orgel erklingt am 8. März erstmals im Gottesdienst.

1974 Die Kirchengemeinde erhält ein zweites Pfarramt mit Sitz auf dem Frauenkopf.

1977 Der Kindergarten muss aufgegeben werden. Der Raum wird fortan als Sitzungs- und Unterrichtszimmer genutzt. Die Bevölkerung feiert in der vorderen Rosengartenstraße ein Straßenfest, das inzwischen als "Frauenkopfhocketse" zur Tradition geworden ist und alle zwei Jahre gefeiert wird, seit 1982 im Kirchgarten.

1980 25-Jahr-Feier der Frauenkopfkirche.

1994 Die Frauenkopfkirche erhält ein neues Dach und eine Gasheizung.

1995 Die Kirchengemeinde begeht das 40-jährige Jubiläum der Frauenkopfkirche. Der Festgottesdienst findet am Palmsonntag, den 9. April statt. Eine Festschrift wird erstellt.

2001 Die Pfarrstelle II der Kirchengemeinde mit Sitz auf dem Frauenkopf wird nicht mehr besetzt und fällt weg.

2005 Die Kirchengemeinde begeht das 50-jährige Jubiläum der Frauenkopfkirche. Der Festgottesdienst findet am 17. April statt. Die Predigt hält Herr Prälat Martin Klumpp, von 1968-1970 Vikar auf dem Frauenkopf. Das 1974 erworbene, seit dem Wegfall der Pfarrstelle II nicht mehr benötigte, Pfarrhaus auf dem Frauenkopf wird verkauft. Geplant ist die Frauenkopfkirche zu renovieren und zur Verbesserung der Nutzung kleinere bauliche Veränderungen vorzunehmen.

2007 wird die Frauenkopfkirche unter der Leitung von Architekt Günter Baisch gründlich renoviert und ein Anbau ergänzt das Gebäude, so dass die Kellerräume für die Jugendarbeit nutzbar sind. Insgesamt entstand ein Sekretariat, einer schöne Küche, neue WC-Anlagen und ein Stuhllager. Damit können sehr viel mehr Veranstaltung, Gruppen und Kreise in dem Kirchengebäude stattfinden. Der Kirchengemeinderat hat sich für diese Renovierungs- und Anbaumaßnahmen entschieden um auch weiterhin in dem Stadtteil Frauenkopf präsent zu sein um ein Kommunikationszentrum mit integrativem Charakter weiterhin zu erhalten. Das Haus ist offen für viele kulturellen Veranstaltungen aber auch Geburtstags- und sonstige Feiern. Vorallem freuen wir uns auch wieder über die schönen Gottesdienste die wir dort feiern können. Der Festgottesdienst zur Wiedereröffnung der Frauenkopfkirche fand am 21. Oktober in der Frauenkopfkirche statt. Prof. Dr. Schmidt-Rost aus Bonn, der Pfarrer auf dem Frauenkopf war, hielt die Festpredigt. Unter großer Anteilnahme der Gemeinde und vielen geladenen Gästen wurde dieser Tag zu einem Höhepunkt.

 

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